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Sonntag, 19.12.2010, 20:12

Tanz in den Winter

In unregelmäßigen abständen nimmt sich der herbst für seine tage und nächte zeit um ihnen aufmerksam zuzuhören. Meistens ist dann die erntezeit schon vorbei und das eingemachte fertig.

So geschah es auch in diesem jahr.

Aus allen richtungen kamen die zwölf wochen des herbstes zusammen und brachten ihm ihre anliegen vor.
Alle sonntage und selbstredend auch die feiertage erschienen in ihrer festtagskleidung mit ihrem gefolge, stellten sich ein und gaben sich die ehre.

Ganz besonders glänzte dieses mal die gesamte adventszeit. Einmütig trat sie vor den herbst und erzählte bereitwillig von den glücklichen und weniger glücklichen stunden, aber sie fand auch warnende und kritische worte, sodaß der herbst schon ganz bekümmert war.

Betrübt zog er sich in seinen raum der besinnung zurück. dort rief er seinen langjährigen vertrauten, den st.nimmerleinstag zu sich. Dieser hatte in solchen situationen immer einen schlauen spruch für seinen freund parat und auch natürlich auch dieses mal .

„Zwischen zwenig und zvül is dem narren sein zül“ murmelte er und zwinkerte dabei dem herbst freundlich zu.
„Ich danke dir“, sagte der herbst „deinen rat werde ich beherzigen und mir von der adventszeit meinen gleichmut nicht nehmen lassen.“
Danach verließ er den raum der besinnung und mischte sich wieder unter die zahlreichen tage und nächte.

Am ende dieses „meetings“ überraschte er alle anwesenden mit einer noch nie dagewesenen aktion, nämlich mit der verleihung einer hohen auszeichnung an die adventszeit.
„Geschätzte herbsttage, verehrte herbstnächte– ich bin stolz darauf, diesen kranz und die urkunde erstmals hier und heute an dich, liebe adventszeit überreichen zu können. Mit deinem unverwechselbaren charme hast du uns alle beeindruckt. Nimm diesen kranz als kraftsymbol und als zusätzliche bekräftigung überreiche ich dir dieses faksimile. Ich wünsche dir und deinem gesamten team für die weitere zukunft das allerbeste!“

Dermaßen geehrt tanzte die ganze adventszeit selig und glücklich in den ersten wintermorgen hinein.



Ich wünsche euch eine angenehme weihnachtszeit in heller zufriedenheit und stiller freude.
Der silberne vollmond möge die heutige thomasnacht bewachen.



text ist urheberrechtlich geschützt by tristezza


Sonntag, 19.12.2010, 15:35

Wer letztes Jahr in meinem Adventkalender reingelesen hat wird die erste Geschichte schon kennen, aber heuer passt sie noch viel besser, da wir schon soooo viel Schnee hatten!!!!



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Die Stadt der 1000 Schneemänner


Der erste Schnee fiel auf die Stadt, auf ihre Fabriken,
auf ihre Hochhäuser und auf ihre Parkplätze.
Er fiel zuerst in kleinen Flöckchen, dann in größeren und dann in ganz dichten Flocken. Es war Nachmittag,
und es dämmerte schon ein wenig.
Als die hundert Kinder des Häuserblocks den Schnee sahen, hörten sie auf, das zu tun, was Kinder eben tun, wenn ihre Eltern noch bei der Arbeit sind.
Sie schalteten die Fernsehapparate aus, sie hörten auf,
die Tapeten mit grüner Farbe zu bemalen und den Teddybären die Bäuche aufzuschneiden.
Stattdessen pressten sie ihre Nasen gegen die Fensterscheiben und schnupperten wie kleine Hunde.
Es roch ein wenig nach Nässe, nach Rauch und
vor allem nach Schnee.
Lisa, das kleine Mädchen aus dem ersten Stock,
war als Erste unten auf dem Hof und rief:
„Wir bauen einen Schneemann! Wir bauen einen Schneemann!“
Und schon kamen von allen Seiten große und kleine Kinder und brüllten mit ihr,
dass die Fensterscheiben klirrten: „Einen Schneemann, einen Schneemann! "

Das hörte der Hauswart und stürzte ins Freie,
blickte ärgerlich zum Himmel,
brummte ein wenig und sagte dann streng:“ Schneemannbauen im Hof ist verboten.“
„Macht nichts“, sagte Lisa unbekümmert, „dann bauen wir ihn eben auf der Wiese.“
„Das Betreten der Wiese ist verboten“, sagte der Hauswart.
Die Kinder sahen sich an.
Was nützt schon Schnee, wenn man daraus nicht
Schneemänner, Schneefrauen, Schneekinder, Schneehunde, Schneekatzen und Schneegiraffen
bauen kann?
„Dann bauen wir die Schneemänner eben auf der Straße“, schlug Lisa vor, „unsere Väter sind ohnehin noch nicht zu Hause.
Da sind eine Menge Parkplätze frei.“


Und sie liefen, so schnell sie nur konnten, auf die Straße. Sie zogen Spuren in den frischen Schnee, stampften umher und bliesen ihren Atem in die Luft.
Sie wälzten sich in den frischen Flocken und brüllten und jauchzten, dass der Hauswart Kopfschmerzen bekam. Dann machten sie sich ans Werk,
und plötzlich wuchsen hundert Schneemänner aus dem Boden, kleine und große, dicke und dünne.
Männer mit Hüten, Frauen mit Kopftüchern.
Manche standen aufrecht, als seien sie Verkehrspolizisten. Manche waren gebückt und hatten lange Nasen.
Als die Väter müde in ihren Autos nach Hause kamen, war kein einziger Parkplatz frei. Nur weiße Männer und Frauen standen da und reckten ihre Nasen hochmütig in die Luft.


Da wurden die Väter zornig, denn sie hatten Angst, das abendliche Fernsehprogramm zu versäumen, und sie hupten die Schneemänner an.
Die aber dachten nicht daran, ihren Platz zu verlassen.

Als die Väter lange genug gehupt hatten, erschien ein Polizist.
„Tun Sie doch etwas“, brüllten die Väter, „schaffen Sie uns diese komischen Figuren vom Hals.“
„Hm“, sagte der Polizist und kratzte sich hinter den Ohren.“ Eigentlich besteht hier kein Parkverbot für Schneemänner. "
„Aber wir versäumen das Fernsehprogramm“, jammerten die Väter.
„Das ist freilich ernst“, murmelte der Polizist, „dahin darf es nicht kommen.“
Und er ging zum nächsten Telefon und rief den Bürgermeister an.
„Hören Sie, Herr Bürgermeister“, sagte er, „ist Ihnen bekannt, ob ein Parkverbot für Schneemänner besteht?“
„Parkverbot für Schneemänner?“, stotterte der Bürgermeister. „Sie sind wohl betrunken, wie?
Bleiben Sie ganz ruhig, schließen Sie die Augen, öffnen Sie die Augen wieder, und jetzt erzählen Sie mir noch einmal, was Sie sehen. Nun, was sehen Sie?“
„Ungefähr hundert Schneemänner“, sagte der Polizist unglücklich, „manche sehen allerdings aus wie Schneehühner.“ „Schneehühner?“, japste der Bürgermeister. „Warten Sie. Ich schicke Ihnen
sofort Verstärkung.“

Er rief die Polizeizentrale an und befahl den beiden besten Detektiven, sofort den Fall zu übernehmen.
Dann wartete er.
Zehn Minuten später bekam er einen Anruf seines besten Detektivs. „Was ist los?“, fragte er.
„Ich berichte“, sagte der Detektiv sachlich. Es handelt sich um einen Aufmarsch von Schneemännern.
Sie stehen in Reih und Glied und bilden eine Art von
Schneeallee.“
„Schneeallee“, jammerte der Bürgermeister, „ich werde verrückt.“ „Manche tragen Hüte, manche Kopftücher“, sagte der Detektiv. „Die Kopftücher sind grün,
blau und weiß getupft. Die Männer halten Besen in der Hand. Einer trägt eine Art Gummibaum.“
„Nein“, murmelte der Bürgermeister, „eine Art Gummibaum? Sind Sie sicher?“
„Gummibaum“, wiederholte der Detektiv.
Da begann der Bürgermeister gegen die Decke zu springen, sich die Haare zu raufen und zu schreien: „Verhaften, hören Sie, alle verhaften.“


Und schon rückten zweihundert Polizisten aus, hupten, gaben Gas, rasten durch die Stadt,
sprangen aus ihren Einsatzwagen und packten die Schneemänner.
„Hände hoch!“, riefen sie, wie sie es gewohnt waren.
Da begannen hinter den Fensterscheiben hundert Kinder zu lachen, zu kichern, zu meckern und schlugen sich vor Vergnügen auf die Bäuche.
Die Polizisten luden die Schneemänner vorsichtig in die Autos, bekamen eisige Finger dabei, aber endlich saßen die Schneemänner grinsend in den Wagen.
Nun war allerdings kein Platz mehr für die Polizisten.
Und während die Autos davonfuhren, schlichen sie fröstelnd und zähneklappernd durch die Straßen,
und der Schnee setzte ihnen weiße Mützen
auf. Eine Stunde später rief der Gefängnisdirektor den Bürgermeister an.

„Hier Schneehuhn“, sagte der, „o nein, entschuldigen Sie. Ich bin schon völlig durcheinander. Hier spricht der Bürgermeister.“
„Es ist wegen der verhafteten Schneemänner“, sagte der Gefängnisdirektor. „Sie passen nicht in die Zellen.
Hier ist schon alles voller Schnee.“
„0 nein“, schrie der Bürgermeister. „Dann bringen Sie sie doch anderswo unter.
Quartieren Sie sie in den öffentlichen Gebäuden ein.“
Er beruhigte sich wieder, aß drei Brote, trank zwei Glas Bier und schaltete seinen Fernsehapparat an.
Auf dem Bildschirm erschien ein dicker Schneemann
und sagte:„Guten Abend, liebe Kinder.
Da eure Eltern noch keinen Parkplatz gefunden
haben, unterhalten wir euch vorläufig mit einem Schneemannprogramm.
Wir zeigen euch zuerst, wie man kleine Schneemänner baut. Dann folgt eine Sendung über große Schneemänner. Später dann lernen wir etwas über den Bau von Schneebären, Schneeheuschrecken und Schneehasen.“
Der Bürgermeister begann zu zittern. Er wählte die Telefonnummer des Gefängnisdirektors.
„Welcher Dummkopf,“ brüllte er in die Muschel, „welcher Dummkopf hat angeordnet, die Schneemänner ausgerechnet beim Fernsehen abzuladen?“
„Sie ... Sie, Herr Schneemeister“, stotterte der Gefängnisdirektor. „Abholen, abholen“, rief der Bürgermeister, und das besorgten dann
Gefängniswärter und Polizisten umgehend, aber sie sahen nun auch schon selbst wie Schneemänner aus und mussten aufpassen, dass sie sich nicht
untereinander verhafteten und abtransportierten.
Als Lisa und die anderen Kinder am nächsten Morgen durch den Schnee zur Schule stapften, waren die Straßen leer. Die Parkplätze waren wieder mit Autos besetzt,
die inzwischen auch eingeschneit waren.
Aber die Schulen waren geschlossen. Denn drinnen auf den Bänken saßen und standen Schneemänner.
„Hurra, Ferien“, jauchzten die Kinder und stürmten davon. Und weil sie so viel Zeit hatten, begannen sie abermals, Schneemänner zu bauen. Hunderte von
Schneemännern, tausende von Schneemännern,
eine ganze Stadt voller Schneemänner. Große und kleine, dicke und dünne. Und einer war dabei, der sah fast aus wie der Bürgermeister. Nur etwas schlanker.

copyrights Winfried Bruckner

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Das ist eine meine Lieblingsweihnachtsgeschichten,sie bringt mich immer wieder zum Schmunzeln.

Doch die nächste widme ich meiner Freundin.
Auch diese hab ich schon letztes Jahr in meinen Adventkalender gepostet, doch ohne zu wissen,
dass meine Freundin 2009 ihr letztes Weihnachten haben würde.... :-(

Und so in diesem Sinne: MONIKA, ich werd dich nie vergessen......

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A Funk Glaubn

In a poar Tog is Weihnochtn.
Mei Freindin hot gsogt se hot a weng wos gschmückt vor ihra Wohnungstia, a waun s’ es goa ned gfreit hot,
sie woaß a ned, obs des nexts Joah no tuat!
An Adventkraunz kaufts a scho laung nimma, a so a Stända mit 4 Kerzn tuats a. Und des a nua zwengan Buam.
„Ah, i moch des muagn, des Dekoriern“, hob i zu ihr gsogt, „i gfrei mi scho drauf, i tua des voi gern. Maunchmoi dawisch i mi scho in August, waun i in Freibod lieg, dass i so a weng wundalich a bissl aun Weihnochtn deng.“
„ Na“, hots gsogt, „Weihnochtn is goa ned mei Zeit.
I bin froh wauns wieda ummi is.“
Drauf bin i fost ins Schwärma kumma: „I, hob hoit imma die Atmosphäre, des Gfü und des gaunze Drumherum genossn. Mei Bua is a oiwei gaunz duachdraht waun Weihnochtn zuwa kummt. Der gfreit sie scho voi. Heia wead i meine Ötan zum Essn eilodn, vielleicht kummt a mei Schwesta. Iagendwie homs mia imma gmiatlich und meistens is a Gaudi, a waun mei Vota oft grantig is.“
Daun hot sie gsogt:“Woaßt, bei uns dahoam woa Weihnochtn imma die schlimmste Zeit im Joah. Do hots den meistn Streit gebm. Da Vota woa bsoffn und d’Mama hot great. Dabei soid doch Weihnochtn des Fest der Liebe sei.“
Drauf hob i gmoant zu ia:“ Des is oba fost 30 Joah aus......“, worauf s’ in Kopf beidlt hot:“Oba des bring i oafoch nimma au. Des sitzt z’tiaf“.
Mi hot des ziemlich troffn und i hob gmeakt wia mir direkt die Augn feicht wordn san. „Jo, und dei Bua?“ hob is gfogt.
„Jo, eh, weng eam tua i a sche feian, wauns a schwer foit. Schau, mit sein Papa samma nimma beinaund, soid oba doch a Familienfest sei, haha, Fest der Liebe.“
„Jo, oba, du und dei Bua, is sats jo a Familie, genau so wie i und mei Kind.“
„Host recht“, hots gsogt, „und eam soits amoi ned so geh wie mia.“
In da Nocht hob i nu drüba nochdenkt. Sicher is des gaunze a Muadsrummi, und einige tatn Weihnochtn am liabstn oschoffn. Oba wauns an a söbst nervt und ma übahaupt nix schens mehr aun Weihnochtn finden kau, daun soit ma wenigstns vasuachn se mit de Kinda z’gfrein, de kennan des nämli nu, wauns mia eana ned vatoan. Es liegt nua aun uns, ob unsare Kinda später amoi, mit schene Erinnerungen, gern Weihnochtn feiern, oda a ned. Und waun mia vielleicht a koane fleißign Kiachngeher san, und vom Glaubm nua mehr a Funkn übabliebm is, nua des, dass mia eigentli an Geburtstog feiern, von oan, der se amoi füa de gaunze Menschheit gopfat hot.
Der kloane Funkn warat gnua, dass ma nu a bissl an Sinn segn in Weihnochtn.




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Da hat sie noch nicht wissen können, dass sie nur mehr 3 Weihnachten vor ihr hat! Hätte sie es gewusst hätte sie Weihnachten vielleicht intensiver gefeiert.....
Doch eins hab ich damals nicht wissen können, was sie von ihren Eltern erzählt hat, diese Lieblosigkeit, diese Härte in der Familie...........das hat sich heuer kurz vor und nach ihrem Tod gezeigt.....
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Genug der Trauer.....die paar Minuten mussten aber sein....
Zum Abschluss noch ein echtes australisches Weinachtslied: :-)



Wir haben heuer bei unserem Chorkonzert Weihnachtslieder rund um den Globus gesungen.
Da die Auswahl an australischen Weihnachtsliedern minimal ist und es von dieser süßen Geschichte keine Chorversion gibt, hat unser Chorleiter improvisiert und ich eine Übersetzung gemacht..... es war...äh.. lustig...und interssant...fast nicht machbar.....kurz unmöglich.
So haben wir nur zwei Strophen gesungen und ich hab den Text vorgelesen.... ;-)


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JOEY UND DIE KÄNGURUS
An einem Weihnachtsmorgen, da schrie ein Känguruh.
Joe hieß das Kleine, war ganz allein im Zoo.
"Mami, wo ist Mami?" konnte man es hörn.
"Spring rauf" rief eine Stimme, "Wir helfen dir sehr gern".

Hoch oben auf dem Schlitten saß das Kleine nun,
und dachte scheu was wird der Weihnachtsmann jetzt tun.
Der spannte alle Tiere aus und Joey staunte sehr,
denn plötzlich kam ein Brausen laut vom Himmel her.

Sechs alte Känguruhs, Herrn mit weißem Fell,
zogen nun den Schlitten wie der Blitz so schnell.
Sechs alte Känguruhs, mit schneeweißem Fell,
durch ganz Australien!!!

Da wurde es dem Weihnachtsmann schnell ganz furchtbar warm.
Er zog seine Stiefel aus, die Pelz gefüttert war(e)n.
Joey sprang in einen rein und saß nun sehr bequem,
und konnte aber trotzdem alles herrlich sehn.

"Was ist mit den Kindern", wollte Joey wissen.
"Hättest du heut nicht Geschenke bringen müssen?"
"Das war schon letzte Nacht", war die Antwort drauf.
"Heute gibt's nen Extra-Tripp, Joeys Spezial-Weihnachtslauf!"

Sechs alte Käng....

Sie rasten durch die Lüfte, unten war alles klein,
der Weihnachtsmann rief: "Halt! Weit kann es nicht mehr sein!
Joey , komm auf meinen Schoß, schau dich einmal um!"
"Da ist ja meine Mami" Da springt sie herum!"

Das war das schönste Weihnachten für Joey Känguru,
im warmen Beutel eingerollt schloss er die Augen zu.
Er hörte noch den Schlitten, dann schlief er selig ein.
J0eys Spezial-Weihnachtslauf ging in die Geschichte ein!!

Sechs alte Kängurus......



Sonntag, 19.12.2010, 08:33

Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern
von Hans Christian Andersen

Es war so gräßlich kalt; es schneite und es begann dunkler Abend zu werden. Es war auch der letzte Abend des Jahres, Silvesterabend. In dieser Kälte und in dieser Dunkelheit ging auf der Straße ein kleines, armes Mädchen mit bloßem Kopf und nackten Füßen; ja, sie hatte zwar Pantoffeln angehabt, als sie von Hause wegging, aber was nützte das schon! Es waren sehr große Pantoffeln, ihre Mutter hatte sie zuletzt benutzt, so groß waren sie, und die verlor die Kleine, als sie über die Straße eilte, während zwei Wagen so erschreckend schnell vorbeifuhren. Der eine Pantoffel war nicht zu finden, und mit dem andern lief ein Knabe davon; er sagte, den könne er als Wiege brauchen, wenn er selbst einmal Kinder bekomme.

Da ging nun das kleine Mädchen auf den nackten, kleinen Füßen, die vor Kälte rot und blau waren. In einer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer, und ein Bund hielt sie in der Hand. Niemand hatte ihr den ganzen Tag hindurch etwas abgekauft; niemand hatte ihr einen kleinen Schilling gegeben. Hungrig und verfroren ging sie dahin und sah so eingeschüchtert aus, die arme Kleine! Die Schneeflocken fielen in ihr langes, blondes Haar, das sich so schon um den Nacken ringelte, aber an diese Pracht dachte sie wahrlich nicht. Aus allen Fenstern glänzten die Lichter, und dann roch es auf der Straße so herrlich nach Gänsebraten; es war ja Silvester- abend, ja, daran dachte sie!

Drüben in einem Winkel zwischen zwei Häusern, von denen das eine etwas mehr vorsprang als das andere, dort setzte sie sich hin und kauerte sich zusammen. Die kleinen Beine hatte sie unter sich hochgezogen; aber es fror sie noch mehr, und nach Hause zu gehen, wagte sie nicht. Sie hatte ja keine Schwefelhölzer verkauft, nicht einen einzigen Schilling bekommen. Ihr Vater würde sie schlagen, und kalt war es zu Hause, sie hatten nur eben das Dach über sich, und da pfiff der Wind herein, obwohl in die größten Spalten Stroh und Lumpen gestopft waren. Ihre kleinen Hände waren beinahe ganz abgestorben vor Kälte. Ach! Ein kleines Schwefelhölzchen könnte guttun. Wenn sie es nur wagen würde, eines aus dem Bund zu ziehen, es gegen die Wand zu streichen und die Finger zu erwärmen! Sie zog eins heraus, ritsch! Wie es sprühte, wie es brannte! Es war eine warme, helle Flamme, wie ein kleines Licht, als sie, es mit der Hand umschirmte. Es war ein seltsames Licht: dem kleinen Mädchen war es, als säße es vor einem großen, eisernen Ofen mit blanken Messingkugeln und einem Messingrohr. Das Feuer brannte so herrlich, wärmte so gut; nein, was war das! Die Kleine streckte schon die Füße aus, um auch diese zu wärmen - da erlosch die Flamme. Der Ofen verschwand, sie saß mit einem kleinen Stück des abgebrannten Schwefelhölzchens in der Hand.

Ein neues wurde angestrichen, es brannte, es leuchtete, und wo der Schein auf die Mauer fiel, wurde diese durch- sichtig wie ein Schleier; sie sah gerade in die Stube hinein, wo der Tisch gedeckt stand mit einem blendendweißen Tischtuch, mit feinem Porzellan, und herrlich dampfte die gebratene Gans, gefüllt mit Zwetschgen und Äpfeln; und was noch prächtiger war: die Gans sprang von der Schüssel herunter, watschelte durch die Stube, mit Messer und Gabel im Rücken; gerade auf das arme Mädchen kam sie zu. Da erlosch das Schwefelholz, und es war nur die dicke, kalte Mauer zu sehen.

Die Kleine zündete ein neues an. Da saß sie unter dem schönsten Weihnachtsbaum; er war noch größer und schöner geschmückt als der, den sie bei der letzten Weihnacht durch die Glastür bei dem Kaufmann gesehen hatte. An den grünen Zweigen brannten tausend Kerzen, und bunte Bilder, gleich denen, welche die Schaufenster schmückten, sahen auf sie herab. Die Kleine streckte beide Hände in die Höhe - da erlosch das Schwefelholz; die vielen Weihnachtslichter stiegen höher und höher. Sie sah, jetzt waren sie zu den hellen Sternen geworden, einer von ihnen fiel und hinterließ einen langen Feuerstreifen am Himmel. »Jetzt stirbt jemand«, sagte die Kleine, denn die alte Großmutter, die einzige, die gut zu ihr gewesen, aber nun tot war, hatte gesagt: wenn ein Stern fällt, geht eine Seele hinauf zu Gott.

Sie strich wieder ein Schwefelhölzchen gegen die Mauer, es leuchtete ringsumher, und in dem Glanz stand die alte Großmutter, so klar, so schimmernd, so mild und lieblich.

»Großmutter«, rief die Kleine, »oh, nimm mich mit! Ich weiß, du bist fort, wenn das Schwefelhölzchen ausgeht, fort, ebenso wie der warme Ofen, der herrliche Gänsebraten und der große, gesegnete Weihnachtsbaum!«

Und sie strich hastig den ganzen Rest von Schwefelhölzern an, die im Bund waren. Sie wollte Großmutter recht festhalten; und die Schwefelhölzer leuchteten mit einem solchen Glanz,
daß es heller war als der lichte Tag. Großmutter war früher nie so schön, so groß gewesen; sie hob das kleine Mädchen auf ihren Arm, und sie flogen in Glanz und Freude so hoch, so hoch dahin; und dort war keine Kälte, kein Hunger, keine Angst, sie waren bei Gott.

Aber im Winkel beim Hause saß in der kalten Morgenstunde das kleine Mädchen mit roten Wangen, mit einem Lächeln um den Mund - tot, erfroren am letzten Abend des alten Jahres. Der Neujahrsmorgen ging über der kleinen Leiche auf die mit den Schwefelhölzern dasaß, von denen ein Bund fast abgebrannt war. Sie hatte sich wärmen wollen, sagte man. Niemand wußte, was sie Schönes gesehen hatte und in welchem Glanz sie mit der alten Großmutter eingegangen war zur Neujahrsfreude.

Ich wünsche euch einen schönen 4. Advent!

Lizzy
Bildquelle: google
Test: www.weihnachtsstadt.de


Samstag, 18.12.2010, 05:49

„Last Christmas“

In meinem Beruf bin ich oft im Gespräch mit Menschen, die schwerkrank, gar todkrank sind.
Für solche Menschen, natürlich ohnehin für alle, aber gerade für diese Menschen und deren Familien hat Weihnachten eine ganz besondere Bedeutung, die meist mit unendlich viel Wehmut und Traurigkeit einhergeht.
Allein sich vorzustellen „Dies wird wohl mein letztes Weihnachten sein“, beschlägt unsere Seelen mit einem düsteren, beklemmenden und bedrohlichem Nebel, obwohl unsere Vorstellungskraft bei weitem nicht ausreicht, sich so eine Situation überhaupt auch nur annähernd auszumalen.
Weinachten..... schon das Wort allein erzeugt in uns allen eine besondere Schwingung und je weiter fortgeschritten ein Leben ist, umso gemischter meist diese Schwingung, umso fortgeschrittener allerdings eine nicht heilbare Erkrankung, um so schmerzlicher das Gefühl, unmittelbar nachdem das Wort „Weihnachten“ gehört oder gesagt wurde.
In der, wie weit bewusst oder unbewussten, Vorbereitung auf die andere Seite hat für sehr viele schwerstkranke Menschen das bevorstehende Weihnachtsfest eine außergewöhnlich große Bedeutung. Weihnachten noch einmal erleben dürfen, das würden die meisten dieser Menschen, meiner Erfahrung nach und so dies eine Möglichkeit wäre, mit dem Schicksal ausverhandeln wollen.
Wie viele Menschen sind von uns gegangen im letzten Jahr..... nach langer Krankheit, jung oder im hohen Alter, nach einem Unfall, gar einem Suizid oder auch ganz überraschend aus dem Leben gerissen.
All diese Menschen hatten 2009 ihr „Last Christmas“.
Wer gerne ein wenig in Gedankenseen schwimmt, wie ich, der könnte sich denken, das es eben auch heuer wieder ein „Last Christmas“ sein wird, für viele Menschen, das man „es“ einfach ganz oft nicht weiß. Aus diesen „Gedankenfischen“ resultierend, wäre es eine Möglichkeit, sich weiter zu fragen, was dies für das Gestalten und Feiern des heurigen Weihnachtsfestes bedeuten könnte.
Was ich möchte, ist, das wir das Thema Tod/Sterben auch in der Adventzeit nicht verdrängen/tabuisieren, das wir darüber hinaus auch sensibel sind/werden, mit Schwerkranken und deren Angehörigen in Beziehung treten/in Beziehung sind und bleiben.
Denn WIR sind es, die Advent/Weihnachten für ALL unsere Mitmenschen bedeuten, oft viel mehr, als es uns bewusst ist.

Mit diesen Gedanken möchte ich euch einen schönen 18. Dezember wünschen!

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Freitag, 17.12.2010, 07:56

Die Mistel ..
die Fruchtbarkeitspflanze der Volksmedizin

Für viele von uns gehört die Mistel zur Weihnachtszeit.

Deshalb möchte ich Euch über diese wunderbare Pflanze schreiben.


Wisst ihr , dass die Mistel ein sehr wertvolles Gewächs ist?
Die Heilkraft steckt in den Blätter und im Stängel. Die Beeren sind innerlich angewendet giftig.

Hier habe ich ein wunderbares Gedicht gefunden:

Die Mistel ist ein Kind der Sonne, geboren aus dem Blitz,
gewiegt von Wind und Mond in der Krone eines Baumes.
Wir verwenden sie, um den Unfruchtbaren bei der Empfängnis zu helfen und
um zu verhindern, dass der Krebs unentdeckt im Körper wächst.
Sie liegt zwischen Himmel und Erde, weder in der einen, noch in der anderen,
und am Übergang zwischen den Jahreszeiten, ein Eichenkind im Leib.
Golden und silbern zeigt sie sich uns,
doch scheint sie unempfindlich gegen die Jahreszeiten und den ab- und zunehmenden Mond.
Sie trägt des Winters Früchte,
des Sommers verblasst sie neben dem grünen Blattwerk ihres Wirtes.
(Nach Schwester Clarissas unveröffentlichem „Book of Natural Observations“)

Sie hat verschiedene Volksnamen:
Eselsohr, Hexenbesen, Magenwurz, Donnerrebe, Satanskraut, Wintergrün, Vogelmistel, Wintersamen, Bocksbutter und noch andere.


Schon der griechische Arzt Hippokrates hat Misteln vor über 2.300 Jahren als Heilpflanze eingesetzt.
Auch bei den Germanen und den Kelten galt sie als heilig. Die Priester der Kelten, die Druiden, brauten daraus Zaubertränke, Allheilmittel, die angeblich gegen alles halfen und die außerdem Kraft, Mut und Unbesiegbarkeit verliehen.
Im Mittelalter nutzten die Kräuterkundigen die Mistel als Heilkraut: gegen erfrorene Gliedmaßen oder zum Blutstillen. Und als Pflanze, die hoch oben wächst und niemals zu Boden fällt, sollte sie sogar gegen Epilepsie, die Fallsucht, helfen.

Lange Zeit konnte man sich nicht erklären, wie diese geheimnisvolle Pflanze überhaupt wächst - diese kugelartigen Gewächse hoch oben in den Bäumen, die im Winter grün sind und Früchte tragen und scheinbare ohne Wurzeln sind.Übrigens, erst nach sieben Jahren erhält bzw. entwickelt die Mistel ihre Kugelgestalt.

So war man sich einig: Die Mistel musste von den Göttern gesandt sein – und natürlich auch selbst Zauberkräfte oder wenigstens Heilkräfte haben, glaubte man. Die Menschen hängten sie zum Schutz vor Hexen und bösen Geistern an die Hauswand.

Früher war die Mistel auch unter dem Namen virga aurea, also goldener Zweig, bekannt.
Sie wurde zur Wintersonnenwende (also in der Nacht vom 21. auf 22. Dezember), wenn ihre Wirtsbäume die Blätter verlieren und die Sonne den niedrigsten Stand erreicht hat, golden verfärbt.
Eine goldene Mistelkugel, die in einer alten Eiche wächst, hat so sagt man, magische Fähigkeiten.


Die Mistel spielte schon immer eine zentrale Rolle in vielen Ritualen:
In Österreich zum Beispiel wurden während der zwölf Weihnachtstage (ab 25.12.) Mistelzweige an die Obstbäume gebunden, um eine Rekordernte im darauffolgenden Jahr zu gewährleisten.
In Bayern hat man Misteln im Haus und im Stall aufgehängt, um Hexen und böse Geister zu vertreiben.
Auf den britischen Inseln wird die Weihnachtsmistel an die erste kalbende Kuh verfüttert, damit der gesamte Viehbestand im nächsten Jahr von Krankheiten und Unfruchtbarkeit geschützt sei.
Ein Volksglaube erzählt, dass die Hexen in Mitteleuropa die Kühe mit einem Haselnuss- und einem Mistelzweig eingerieben haben, weil sie glaubten, dass sie den Kühen so die Milch stehlen können.
In Frankreich gehen Kinder am Neujahrsabend von Tür zu Tür und geben die Neujahresgrüße weiter. Mit dabei haben sie einen Mistelstrauß.

Schönheitspflege mit Mistel
Bei splitternden Fingernägeln schrieb Hieronymus Bock im 16. Jhdt. sollte man eine Paste aus gleichen Teilen Linde, Mistelpulver und Weinhefe herstellen. Etwas Wasser dazu und diese Paste regelmäßig auftragen.


Mistel und die Medizin
Nun, derzeit ist die Mistel im Wellenhaus in Gebrauch.
Die Mistel ist nämlich ein ausgleichendes Kraut.
Sie kann gut bei extrem hohem und unkontrolliertem Blutdruck helfen, aber sie kann auch niedrigen Blutdruck anheben (ohne die Herzfunktion zu vermindern.)
Die Mistel zählt neben dem Weißdorn und Knoblauch zu den wichtigsten Kräutern bei der Vorbeugung von Herz- und Kreislaufproblemen.
Kindern wird Mistel nicht verabreicht.
Aber jungen Müttern, nach der Geburt, da kann der Misteltee helfen, den Kreislauf zu stabilisieren und die Blutungen verringern.


Die Blätter und die kleinen Stängel werden gesammelt, zum Trocknen klein geschnitten. Heilkraft hat sie in den Monaten Oktober bis Dezember und März und April.
Jene Misteln, die auf der Eiche und Pappel wachsen, sind besonders heilkräftig. Aber auch jene von den Obstbäumen , Tannen und Föhren.
(Die Beeren innerlich eingenommen sind giftig.)

Es werden die Blätter und Zweige der europäischen Mistel verwendet. Die Beeren sind giftig.
In Deutschland zählt die Mistel in der Behandlung von Krebs und auch von verschiedenen Geschwülsten zu den am häufigsten verabreichten Krebsmedikamenten.
Je nach Wirtsbaum (die Mistel sitzt ja auch verschiedenen Bäumen) wird die Mistel gegen verschiedene Krebsarten eingesetzt.

Es gibt auch in der Homöopathie ein Mittel aus der Mistel, das gegen krampfartige Kopfschmerzen und auch gegen Asthma eingenommen wird. Es soll auch gegen Endometriose, Lungenblutungen und Herzproblemen helfen.

Wie komme ich zu Misteln?
Nun, am besten werden die Blätter und jungen Zweige noch bevor die Beeren gebildet werden geerntet. Wichtig ist, dass die Temperatur nicht unter dem Gefrierpunkt liegt.
Gut wäre es, wenn wir zu Mistel kommen, die auf bereits gefällten Bäumen befinden.
So ersparen wir uns Leiter und dgl.
Ja und dann gibt’s halt den anthroposophischen Ansatz, dass wir Kräuterkundige die Pflanzen nicht mit Eisen ernten, wir fangen sie mit Tüchern auf. Wir wollen nicht, dass sie den Boden berühren. Warum? Nun, die Druiden haben die Mistel als Himmelskind angesehen, und wenn man die Allheilkraft und die Magie der Pflanze bewahren möchte, sollte diese die Erde nicht berühren.

Auch Maria von Treben hat die Mistel in ihren Büchern und Vorträgen als Fruchtbarkeitspflanze genannt.
Maria von Treben hat geraten, täglich 25 Tropfen Mistel morgens und auch abends vorm Schlafengehen einzunehmen. Sie war davon überzeugt, dass frischer Mistelsaft die Unfruchtbarkeit von Frauen heilen kann.
Sie meinte auch, dass Misteltee auch nach einem Schlaganfall eingenommen werden soll. Und sie bezeichnete die Mistel als bestes Herz- und Kreislaufmittel.


Falls wer ein Rezept für einen Misteltee für Bluthochdruck möchte:
1 gut gehäufter TL Mistelkraut mit 200ml kaltem Wasser übergießen und zugedeckt etwa 10-20 Stunden stehen lassen, dann abseihen und auf Trinkwärme erhitzen.
1-2 Tassen tägl. Trinken. Blutdruckkontrolle nicht vergessen.
Aus einem Kräuterbuch (ich hab ja ganz viele) habe ich noch einen Endometriosetee nach Heide Fischer:
20 g Frauenmantelkraut, 25 g Johanniskraut, 20 g Majoran, 30 g Mistelkraut, 15 g Ringelblumenblüten, 30 g Weidenrinde.
2 Tl. Pro Tasse, 10-12 Minuten ziehen lassen, ab Zyklusmitte dann über den Tag 2-3 Tassen trinken. (Heide Fischer, Frauenheilpflanzen, 2006)

Gelesen habe ich auch, dass die Mistel Menschen mit chronischer Stoffwechselerkrankung helfen kann. Sie sollten ein halbes Jahr lang regelmäßig Misteltee trinken.
Ebenso bei kann der Tee bei Wechselbeschwerden getrunken werden. Soll angeblich sehr gut helfen.


Noch eines:
Die Mistel heisst ja Viscum album - Viscum bedeutet soviel wie Vogelleim.
Die Römer haben aus den Beeren einen Leim hergestellt und die Vogelfänger haben diesen Leim dann auf jene Ruten gestrichen, mit denen sie Singvögel gefangen haben.


Bei uns sagt man ja auch, wenn man sich unter einem Mistelzweig küsst, dann gibt’s Hochzeit im nächsten Jahr.


Übrigens: Wo eine Mistel hängt, streitet man nicht!




Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.




Herzliche Grüße ,
Welle